
• Hochfrequenz
Die Bezeichnung Hochfrequenz wird im Allgemeinen für elektromagnetische Wellen des Telekommunikationsverkehrs verwendet. Der für Kommunikationszwecke genutzte Bereich beginnt mit den Langwellen bei 9 kHz und reicht bis 300 GHz. Dieser Frequenzbereich wird auch als nicht ionisierende Strahlung bezeichnet. Die hauptsächliche Nutzung für Telekommunikation (Mobilfunk, UMTS, WLAN) erfolgt jedoch im Frequenzbereich bis 3.000 MHz.
Elektromagnetische Wellen entstehen, wenn sich elektrische und magnetische Feldkomponenten im Fernfeld fest und untrennbar vereinen. Mikrowellen werden drahtlos durch die Luft übertragen. Sie entstehen beim Mobilfunk, durch Radio- und Fernsehsender, Behördenfunk (TETRA) oder Amateurfunk, Sicherungs- und Alarmanlagen, schnurlose Telefone, drahtlose Internetkommunikation (WLAN), Babyphone, Mikrowellenherde, Spielzeug und vieles mehr.
Gesundheit und Mobilfunk
Der Mensch ist eine lebende Empfangsantenne für die elektromagnetischen Strahlen seiner Umgebung.
Bereits im Jahre 1995 stellte Prof. Dr. Semm von der Universität in Frankfurt fest, dass bei Bestrahlung mit gepulster Hochfrequenz (900 MHz Mobilfunk), weit unterhalb der Grenzwerte, 60% der Nervenzellen falsch reagieren.
Forschung im Bereich der Mikrowellen gibt es bereits seit etwa 75 Jahren und genauso lange sind biologische Effekte bekannt. Seit der Einführung der Digitalen Technologie in den 1990ern wurden kontinuierlich neue Studien durchgeführt und immer wieder wurden dramatische Zusammenhänge mit besorgniserregenden Krankheiten entdeckt.
Diskutiert werden unter anderem: Nervenreize, Zellkommunikations- und Stoffwechselstörungen, genetische Defekte, psychische Störungen, Schwangerschafts- und Hormonprobleme, Hirnstromveränderungen, Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, DNA-Doppelstrangbrüche, Krebs...
Wissenschaftliche Untersuchungen finden zunehmend neue nichtthermische Effekte, die Erkenntnisse über Schädigungen an Mensch und Natur nehmen zu. Die gesundheitlichen Gefahren
durch Mobilfunk wurden von international aktiven wissenschaftlichen Gremien wie z.B. der BioInitiative Working Group oder der Kompetenzinitiative e.V. zusammengetragen und
veröffentlicht und können dort eingesehen werden.
• www.kompetenzinitiative.net