
• Magnetische Wechselfelder
Fließender elektrischer Wechselstrom in Installationen, Leitungen, Geräten, Transformatoren oder Spulen verursacht zu den elektrischen Wechselfeldern ebenso magnetische Wechselfelder. Immer wenn ein Stromverbraucher eingeschaltet ist oder im Standby-Betrieb läuft, entsteht so zusätzlich zum elektrischen Feld ein magnetisches Feld.
Magnetische Wechselfelder induzieren im menschlichen Körper Spannungen und Wirbelströme.
Gemäß der 26. Bundes Immissionsschutz-Verordnung (26. BImSchV) gilt für Niederfrequenzanlagen ein Grenzwert für die magnetische Flussdichte von 100.000 nT. Die BioInitiative Working Group, ein Zusammenschluss namhafter Wissenschaftler, gibt in Ihrem Report über die Auswertung von nahezu 2.000 Studien zum wissenschaftlichen Kenntnisstand über elektromagnetische Felder an: "Es gibt kaum Zweifel daran, dass die Exposition gegenüber niederfrequenten elektromagnetischen Feldern Kinderleukämie verursacht." Das Risikolevel für eine statistische Signifikanz bei Kindern bis 16 Jahre wird erreicht wenn die Exposition bei > 200 nT liegt.
Wesentliche Veränderungen der Feldsituation werden vom Baubiologen im tageszeitlichen Verlauf aufgezeichnet und anschließend ausgewertet. Bei Kenntnis der vorhandenen Situation lassen sich konkrete Möglichkeiten der Sanierung und ein entsprechendes Sanierungskonzept ableiten.
Download: • BioInitiative Working Group-Report als PDF.